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Startseite > Wissenschaft > Wissen schafft Zukunft > Technologietransfer und Forschungsinfrastruktur ausbauen

Technologietransfer und Forschungsinfrastruktur ausbauen

Die Optimierung der Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Wirtschaft steht im Mittelpunkt der Förderung des Technologietransfers aus dem Programm „Wissen schafft Zukunft I“. Ein Transfernetzwerk auf der Ebene der Universitäten und Fachhochschulen ist die Basis dieses Austausches. Das MBWWK fördert den Auf- und Ausbau des Wissens- und Technologietransfernetzwerks der Fachhochschulen und Universitäten des Landes seit 2005. Begleitend wird eine Forschungs- und Technologiedatenbank neu konzipiert, die die Angebote der Hochschulen in Forschung und Technologie öffentlich zugänglich macht.
Im Bereich der Forschungsinfrastruktur fördert das MBWWK mit „Wissen schafft Zukunft I“ den Aufbau neuer Forschergruppen, wie z.B. der Abteilung Terahertz-Messtechnik des Fraunhofer Instituts für Physikalische Messtechnik in Kaiserslautern. Außerdem werden die Hochschulen bei der Einwerbung von Fördermitteln der Europäischen Union durch EU-Projektmanager und andere Hilfen bei der Antragsstellung unterstützt.

Im Rahmen des Programms „Wissen schafft Zukunft II“ ist geplant, den Technologietransfer insbesondere durch den Aufbau von Clustern und Netzwerken zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen des Landes zu fördern. Bereits bestehende Cluster zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in einzelnen Bereichen, wie der Nutzfahrzeugtechnologie oder der Mikrosystemtechnologie sollen ausgebaut und neue, anwendungsbezogene Technologiecluster in den Materialwissenschaften und den Informationstechnologien aufgebaut werden. Neben diesen themenbezogenen Vernetzungen werden regionale Wissensverbünde wie z.B. die Science-Alliance in Kaiserslautern oder die Wissenschaftsallianz am Standort Mainz unterstützt werden.
Vom Ausbau der Forschungsinfrastruktur werden neben den Hochschulen auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen als enger Kooperationspartner der Hochschulen profitieren. So sind etwa Erweiterungsbauten für das Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) geplant.