Im Programm „Wissen schafft Zukunft I“ steht die Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz im Mittelpunkt der Maßnahmen zur Profilbildung in der Forschung. Die Forschungsinitiative zielt darauf, die vier Universitäten in Kaiserslautern, Koblenz-Landau, Mainz und Trier insbesondere in der Spitzenforschung und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu stärken. Die Forschungsinitiative verfolgt folgende Ziele:
- Stärkung der Spitzenforschung in den rheinland-pfälzischen Hochschulen,
- Schärfung des Forschungsprofils der Hochschulen,
- Verbesserung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen.
Die Profilbildung bei den Fachhochschulen wird u.a. mit der Förderung der Clusterbildung von Fachhochschulen und Universitäten gefördert. Mit der Förderung wissenschaftlicher Nachwuchsgruppen wird zudem der Brückenschlag zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen erzielt.
Mit dem Programm „Wissen schafft Zukunft II“ ist die Forschungsinitiative seit 2009 jährlich auf insgesamt 18 Mio. € aufgestockt worden. Zudem ist eine neue Förderlinie „Zusatzausstattung für Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher“ geplant. Sie wird eng mit der Forschungsinitiative des Landes korrespondieren und die gleichen Ziele verfolgen.
Mit der Förderung soll in wenigen Einzelfällen pro Jahr die strategische Berufungsplanung insbesondere der Universitäten für ausgewählte, profilgebende Bereiche unterstützt werden, um besonders ausgewiesene Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher im Land zu halten und neue zu gewinnen.
Als Modell für enge Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und als innovativer Beitrag zur gemeinsamen Doktorandenausbildung von Universität Mainz und den beiden Mainzer Max-Planck-Instituten wurde das „Max-Planck-Graduate-Centers mit der Universität Mainz“ gegründet, das durch „Wissen schafft Zukunft II“ ebenfalls unterstützt werden wird.

