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        <title>Aktuelle Nachrichten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz</title>
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            <title>Aktuelle Nachrichten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz</title>
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        <lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 09:31:00 +0200</lastBuildDate>
        
        
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            <title>Breites Bündnis gegen funktionalen Analphabetismus im Land</title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/may/article/breites-buendnis-gegen-funktionalen-analphabetismus-im-land/</link>
            <description>„Die Fähigkeit, ausreichend lesen und schreiben zu können, ist eine ganz zentrale Voraussetzung dafür, uneingeschränkt am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben teilnehmen zu können. Sie hilft entscheidend, sich im Alltag ohne Probleme zurechtzufinden. Und sie bestimmt die Chancen auf dem Arbeitsmarkt wesentlich mit. Das Problem des funktionalen Analphabetismus kann man nicht alleine an den Schulen festmachen, und es ist auch nicht allein von den – auf diesem Feld bereits sehr aktiven – Weiterbildungseinrichtungen zu bewältigen. Vielmehr ist die Gesellschaft insgesamt gefordert, sich diesem Problem zu stellen und bei seiner Bewältigung zu helfen. Ich freue mich daher, dass es uns gelungen ist, viele wichtige gesellschaftliche Akteure für eine ,Initiative für Alphabetisierung und Grundbildung‘ in Rheinland-Pfalz zu gewinnen.“ Das erklärte Bildungs- und Weiterbildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz anlässlich der Vorstellung der neuen Initiative, die künftig mit einer eigenen, speziellen Internetpräsenz – dem „Alpha-Portal“ – verbunden sein wird.</description>
            <content:encoded><![CDATA[„Die Fähigkeit, ausreichend lesen und schreiben zu können, ist eine ganz zentrale Voraussetzung dafür, uneingeschränkt am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben teilnehmen zu können. Sie hilft entscheidend, sich im Alltag ohne Probleme zurechtzufinden. Und sie bestimmt die Chancen auf dem Arbeitsmarkt wesentlich mit. Das Problem des funktionalen Analphabetismus kann man nicht alleine an den Schulen festmachen, und es ist auch nicht allein von den – auf diesem Feld bereits sehr aktiven – Weiterbildungseinrichtungen zu bewältigen. Vielmehr ist die Gesellschaft insgesamt gefordert, sich diesem Problem zu stellen und bei seiner Bewältigung zu helfen. Ich freue mich daher, dass es uns gelungen ist, viele wichtige gesellschaftliche Akteure für eine ,Initiative für Alphabetisierung und Grundbildung‘ in Rheinland-Pfalz zu gewinnen.“ Das erklärte Bildungs- und Weiterbildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz anlässlich der Vorstellung der neuen Initiative, die künftig mit einer eigenen, speziellen Internetpräsenz – dem „Alpha-Portal“ – verbunden sein wird. Unzureichende Lese- und Schreibfähigkeit (funktionaler Analphabetismus) ist nach einer Studie der Universität Hamburg aus dem Jahr 2011 ein größeres Problem als bis dahin angenommen wurde. Die Studie bezifferte den Anteil der Betroffenen an der erwerbsfähigen Bevölkerung in Deutschland mit 14 Prozent. Auch vor dem Hintergrund dieser Zahl hatte der rheinland-pfälzische Landtag die Gründung einer gemeinsamen Initiative mit wichtigen gesellschaftlichen Akteuren gefordert, um Erwachsene ohne ausreichende Lese- und Rechtschreibkenntnisse zur Teilnahme an entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen zu motivieren und um sie auf ihrem weiteren Bildungsweg zu unterstützen.<br /><br />Die vom Landtag angestoßene Initiative hat inzwischen breite Unterstützung gefunden. Kommunale Spitzenverbände, Sozialpartner – also Unternehmervertreter und Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, die Bundesagentur für Arbeit, Kirchen, Weiterbildungsträger und weitere Akteure der Zivilgesellschaft haben in einer gemeinsamen Erklärung ihren Willen zum Ausdruck gebracht, möglichst vielen betroffenen Menschen den Zugang zu dieser Grundbildung zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, wird eine intensive Zusammenarbeit von Weiterbildungsanbietern und den gesellschaftlichen Akteuren angestrebt, die besonderen Zugang zu den Betroffenen haben. <br /><br />„Lesen und Schreiben sind Schlüssel zum Arbeitsmarkt“, sagte der rheinland-pfälzische DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid. „Funktionale Analphabeten, also Menschen, die nur über eine extrem eingeschränkte Lesekompetenz verfügen, bleiben oft arbeitslos. Wenn sie doch eine Stelle finden, handelt es sich in der Regel um prekäre Beschäftigung. Sie landen häufig im Niedriglohnsektor.“ Ein weiteres Problem dieser Menschen sei große Scham, unterstrich der DGB-Landesvorsitzende. „Sie haben Angst, dass sie ihre Arbeit verlieren, wenn ihre Defizite bekannt werden. Deshalb vertrauen sie sich Kollegen oder Vorgesetzten nicht an – und erfahren natürlich auch keine Hilfe.“ Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, gut vernetzte und geschulte Vertrauensleute in den Betrieben zu haben. Die Benachteiligung während der Erwerbstätigkeit setze sich auch später fort. „Altersarmut ist vorprogrammiert. Wir sehen in der neuen Initiative für Alphabetisierung und Grundbildung daher einen wichtigen Schritt, um Menschen mit eingeschränkten Lesefähigkeiten effektiv helfen zu können“, hob Dietmar Muscheid hervor. Er verwies darauf, dass der DGB sich bereits mit Alphapetisierungsprojekten in den Betrieben engagiert und verwies auf das Projekt „BasisKom – Basiskompetenz am Arbeitsplatz stärken!“. Dabei werden Personalverantwortliche sowie Betriebs- und Personalräte für das Thema sensibilisiert und qualifiziert, um die Situation der betroffenen Arbeitnehmer zu verbessern.<br /><br />Für den Geschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU) Rheinland-Pfalz, Dirk Hannowsky, der den kurzfristig verhinderten LVU-Präsidenten Dr. Gerhard F. Braun vertrat, ist es von zentraler Bedeutung, Unternehmer für das Problem des funktionalen Analphabetismus zu sensibilisieren und gemeinsam Hilfestellungen zu entwickeln. „Denn rund 350.000 funktionale Analphabeten in Rheinland-Pfalz können wir uns einfach nicht leisten.“, sagte der Hannowsky mit Blick auf die Ergebnisse der Hamburger LEVEL ONE-Studie. Wir müssen jeden Schüler seinen individuellen Begabungen gemäß fördern und jeden Mitarbeiter in unseren Unternehmen dort einsetzen, wo er oder sie am leistungsfähigsten ist. Echte Teilhabe in Wirtschaft und Gesellschaft ist aber nur möglich, wenn man die Grundfertigkeiten im Lesen und Schreiben beherrscht. Dafür wollen wir gemeinsam eintreten.“<br /><br />Auch Jürgen Haßdenteufel, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, sieht in der Initiative einen wichtigen Beitrag, um die Chancen betroffener Frauen und Männer am Arbeitsmarkt zu erhöhen. „Ein dauerhafter Erfolg von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Arbeitsmarkt hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, sich berufliches Wissen im Rahmen einer Ausbildung anzueignen. Genauso wichtig ist es, dieses Wissen durch Fortbildungen und in Selbstlernprozessen ständig anzupassen und zu erweitern. In unserer zunehmend wissensbasierten Gesellschaft werden diese Aspekte immer bedeutsamer. Die Fähigkeit zu Lesen und zu Schreiben ist daher ein wesentlicher Schlüssel für eine berufliche Teilhabe“, sagte Haßdenteufel.
<br />Die zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative, zu denen auch die großen christlichen Kirchen gehören, wollen in ihren Bereichen über das Problem des funktionalen Analphabetismus informieren. Zudem sollen so genannte „Schlüsselpersonen“, die einen direkten Zugang zu betroffenen Menschen haben, diese durch Unterstützung und Begleitung motivieren und qualifizieren. Außerdem wollen die Unterstützer bei der Ermittlung des Bedarfs und bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Beratungs- und Kursangebote mitwirken. Durch gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sollen möglichst viele Menschen für das Problem des funktionalen Analphabetismus sensibilisiert werden.<br /><br />Für die rheinland-pfälzischen Diözesen dankte der Kommissarische Leiter des Katholischen Büros Mainz, Ordinariatsrat Dieter Skala, der Landesregierung für die Initiative und verwies auf zahlreiche Projekte der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB). Hierbei werden sowohl Kursleiterinnen und Kursleiter von Alphabetisierungskursen für ihre Tätigkeit qualifiziert und mit Materialien unterstützt, als auch in Zusammenarbeit mit den Caritas-Verbänden Grundbildungsangebote für Betroffene an verschiedenen Standorten der Sozialwarenhäuser durchgeführt. Daneben sei es der Kirche aber auch wichtig, dem „nachwachsenden Problem“ Analphabetismus und mangelnde Grundbildung bereits in den landesweit mehr als 700 katholischen Kindertagesstätten und den 75 katholischen Schulen grundständig entgegenzuwirken.<br /><br />Kirchenrat Dr. Thomas Posern, Beauftragter der Evangelischen Kirchen im Lande Rheinland-Pfalz am Sitz der Landesregierung, schloss sich dem Dank an die Landesregierung für ihr Engagement in der gemeinsamen Initiative an und versicherte, die Evangelischen Kirchen würden sich insbesondere über die ELAG (Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz) gerne beteiligen. Da Betroffene ihr Problem aus Scham vielfach nicht thematisierten, suchten evangelische Erwachsenenbildungseinrichtungen den Kontakt zu ihnen niedrigschwellig beispielsweise in der Tafelarbeit und in den über 437 Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft. Außerdem qualifizierten sie Ehrenamtliche für die Einzelbetreuung von Betroffenen. Posern betonte: „Eine ausreichende Lese- und Schreibfähigkeit ist auch jenseits der Anforderungen des Arbeitsmarktes eine wesentliche Voraussetzung für Selbstachtung und Teilhabe am öffentlichen Leben!“<br /><br />Mit der Initiative soll auch ein Beitrag zur Erhöhung des Kursangebotes im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung geleistet und gegebenenfalls die Teilnahme an Kursen unterstützt oder gefördert werden. Aus Sicht der Organisationen, die sich auf dem Feld der Weiterbildung engagieren, ist es „für die staatlich anerkannten Landesorganisationen der Weiterbildung und den Verband der Volkshochschulen selbstverständlich, sich an der Initiative zu beteiligen“, betonte Gabriele Schneidewind, Vorsitzende des Landesbeirates für Weiterbildung. „Die Weiterbildungsorganisationen gewährleisten dadurch, dass sie von unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen – vor allem von Kirchen, Gewerkschaften und Sportverbänden aber auch von alternativen Vereinigungen – getragen werden, zusammen mit dem kommunalen flächendeckenden Angebot der Volkshochschulen und exzellenten Netzwerkstrukturen bereits jetzt einen breiten Zugang zu den Angeboten der Grundbildung und Alphabetisierung. Sie sind damit die wichtigste Angebotssäule auf diesem Feld. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, das breit gefächerte Angebot auszubauen, inhaltlich weiterzuentwickeln und bessere Strukturen zur Verfügung zu stellen. Ebenso muss die Qualifizierung derjenigen Kursleiterinnen und Kursleiter intensiviert werden, die in diesem Bereich zusätzliche Kompetenzen benötigen. Eine breit aufgestellte Initiative mit vielen zusätzlichen gesellschaftlichen Kräften kann hier eine zusätzliche inhaltliche Bereicherung bieten“, hielt Gabriele Schneidewind weiter fest.<br /><br />Bildungs- und Weiterbildungsministerin Ahnen betonte, durch den Austausch über Alphabetisierungs- und Grundbildungsaktivitäten, von in der Praxis bewährten Beispielen, von Erfahrungen mit Bildungskonzepten, von unterschiedlichen Finanzie-rungsmöglichkeiten und von neuen wissenschaftlichen Ergebnissen solle für alle Beteiligten an der Initiative „Alphabetisierung und Grundbildung“ eine größtmögliche Transparenz geschaffen und ein weitestgehend gleicher Wissensstand sichergestellt werden. Mit präventiven Initiativen und Maßnahmen zur Förderung von Lese- und Schreibfähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen wollten die Beteiligten der Initiative zudem dazu beitragen, dass die Zahl der von funktionalem Analphabetismus Betroffenen in Zukunft weiter sinkt.<br /><br />„Der größeren Transparenz dient auch die neue Internetplattform ,Alpha-Portal Rheinland-Pfalz‘, die heute online geht und sich sowohl an Betroffene als auch an Lehrende und an Schlüsselpersonen im Bereich der Alphabetisierung und Grundbildung richtet. Das Portal stellt die verschiedenen Aktivitäten im Land vor, gibt eine Übersicht über Alphabetisierungskurse und deren Anbieter und stellt zielgruppenspezifische Informationen – beispielsweise für Lernende, Kursleiterinnen und Kursleiter – bereit“, sagte Doris Ahnen abschließend.<br /><br /><i>Die Initiative steht weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern offen.<br />Ansprechpartner: Referatsgruppe Weiterbildung im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MBWWK) Rheinland-Pfalz,<br />Rainer Christ (Tel: 06131/164537) oder Klaus Tiggemann (Tel: 06131/164021).<br />Weitere Informationen im Internet unter</i>: <link http://www.alpha.rlp.de/ - external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">www.alpha.rlp.de </link><br /><br />]]></content:encoded>
            <category>Bildung</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 22 May 2013 09:31:00 +0200</pubDate>
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            <title>Frank Lefers steht für eine Vertragsverlängerung als Intendant des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie nicht zur Verfügung</title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/may/article/frank-lefers-steht-fuer-eine-vertragsverlaengerung-als-intendant-des-staatsorchesters-rheinische-phi/</link>
            <description>„Frank Lefers hat das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich geführt; dies gilt für die wirtschaftliche Konsolidierung, die unter seiner Leitung gelang, ebenso wie in künstlerischer Hinsicht. Das Staatsorchester hat unter Generalmusikdirektor Daniel Raiskin ein hohes Niveau erreicht und weiter an Profil gewonnen. Durch neue Akzente ist es Frank Lefers gelungen, auch ein junges Publikum zu erreichen. Die Rheinische Philharmonie hat mehr junge Besucherinnen und Besucher als jemals zuvor. Das traditionsreiche Orchester befindet sich nun auf der Höhe der Zeit und bietet ein Programm für alle Generationen. Frank Lefers‘ Entscheidung, für eine Vertragsverlängerung nicht mehr zur Verfügung zu stehen, bedauere ich sehr.“ Dies teilte heute Kulturstaatssekretär Walter Schumacher mit. Zugleich zeigte er Verständnis für Lefers` Entscheidung, seinen Vertrag nicht über den 31. Januar 2015 hinaus fortsetzen zu wollen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[„Frank Lefers hat das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich geführt; dies gilt für die wirtschaftliche Konsolidierung, die unter seiner Leitung gelang, ebenso wie in künstlerischer Hinsicht. Das Staatsorchester hat unter Generalmusikdirektor Daniel Raiskin ein hohes Niveau erreicht und weiter an Profil gewonnen. Durch neue Akzente ist es Frank Lefers gelungen, auch ein junges Publikum zu erreichen. Die Rheinische Philharmonie hat mehr junge Besucherinnen und Besucher als jemals zuvor. Das traditionsreiche Orchester befindet sich nun auf der Höhe der Zeit und bietet ein Programm für alle Generationen. Frank Lefers‘ Entscheidung, für eine Vertragsverlängerung nicht mehr zur Verfügung zu stehen, bedauere ich sehr.“ Dies teilte heute Kulturstaatssekretär Walter Schumacher mit. Zugleich zeigte er Verständnis für Lefers` Entscheidung, seinen Vertrag nicht über den 31. Januar 2015 hinaus fortsetzen zu wollen. Dem Entschluss des Intendanten waren öffentliche Vorwürfe gegen ihn vorausgegangen. „Es entstand ein einseitiges Bild der Leistungen von Frank Lefers, das sich weder mit den positiven Äußerungen deckt, die an mich von vielen Seiten herangetragen wurden, noch mit dem Eindruck, den das Ministerium selbst von Frank Lefers gewonnen hat“, so Schumacher weiter. Kulturveranstalter hätten sich ebenso positiv geäußert wie etwa die Stommel-Stiftung, die auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit Frank Lefers bei der Gründung des „Orchesters der Generationen“ hingewiesen habe. „Die Zusammenarbeit mit dem Theater Koblenz ist vorbildlich. Und auch mir persönlich ist Frank Lefers als stets kooperativer Ansprechpartner begegnet, auf dessen Arbeit Verlass ist“, fügte Schumacher hinzu.<br /><br />Mit seiner Entscheidung, so habe der Intendant deutlich gemacht, solle nun eine weitere Diskussion um seine Person beendet und möglicher Schaden vom Staatsorchester abgewendet werden. <br /><br />Frank Lefers ist seit Februar 2010 Intendant des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie. Der 1965 in Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen) geborene Musiker studierte zunächst im Hauptfach Horn an der Folkwang-Hochschule für Musik in Essen, bevor er als Hornist im Orchester der Stadt Trier, im Kulturraum-Orchester Leipziger Raum / Rundfunkblasorchester Leipzig sowie am Theater Hagen tätig wurde. Erfahrungen in der Orchesterverwaltung machte er zunächst als Mitarbeiter des künstlerischen Betriebsbüros sowie als Orchesterinspektor und Referent des Generalmusikdirektors (GMD) am Stadttheater Pforzheim, bevor er 2006 Orchestergeschäftsführer der Bielefelder Philharmoniker wurde und vier Jahre später die Intendanz des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie übernahm. Frank Lefers wird bis Ende seines Vertrags für das Orchester tätig bleiben. Walter Schumacher: „Damit wird die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt. Ich erwarte von allen, die für das Orchester arbeiten und sich engagieren, eine faire Kooperation. Das Staatsorchester Rheinische Philharmonie hat im Jubiläumsjahr eine gute Zukunft.“ ]]></content:encoded>
            <category>Kultur</category>
			
            
            <pubDate>Fri, 17 May 2013 09:27:00 +0200</pubDate>
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            <title>Neue Initiative des Landes soll junge Schreibtalente fördern </title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/may/article/die-erste-buchveroeffentlichung-und-ein-namhafter-autor-als-coach-neue-initiative-des-landes-soll-j/</link>
            <description>Mit einer neuen Initiative fördert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Jugendliche und junge Erwachsene, die ein nachhaltiges Interesse am literarischen Schreiben haben. „Wir wollen sie dabei unterstützen, ihr Talent weiter zu entfalten“, erläuterte Ministerin Doris Ahnen die Zielsetzung des neuen Programms.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Mit einer neuen Initiative fördert das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Jugendliche und junge Erwachsene, die ein nachhaltiges Interesse am literarischen Schreiben haben. „Wir wollen sie dabei unterstützen, ihr Talent weiter zu entfalten“, erläuterte Ministerin Doris Ahnen die Zielsetzung des neuen Programms. Dieses richtet sich an 13- bis 23-Jährige, die Schreiben als ernsthaftes Hobby betrachten. Eine hochkarätig besetzte Jury wird ihre Texte sichten und die besten für eine Veröffentlichung in einem Buch auswählen. Nicht nur das: Die Jurorinnen und Juroren suchen zudem die Besten der Besten aus, die sie anschließend ein Jahr lang exklusiv betreuen. In dieser Zeit haben die Ausgewählten ein Jahr lang die Möglichkeit, mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor an den eigenen Texten zu arbeiten. „Das ist ein Angebot, das der literarischen Entwicklung der jungen Autorinnen und Autoren&nbsp; einen richtigen Schub geben kann“, sagte Ahnen.<br /><br />Die Jurorinnen und Juroren, die zugleich auch als Mentorinnen und Mentoren zur Verfügung stehen, sind:<br /><b><br />Dr. Ruth Johanna Benrath</b>: 1966 in Heidelberg geboren, verbrachte Kindheit und Jugend in Mainz. Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte. 2009 erschien im Steidl-Verlag ihr Roman-Debüt „Rosa Gott, wir loben dich“. 2011 folgte ihr zweiter Roman „Wimpern aus Gras“ im Suhrkamp-Verlag. Benrath lebt in Berlin.<br /><br /><b>Annegret Held</b>: 1962 in Pottum geboren, Ausbildung als Polizistin, danach Studium der Ethnologie und Kunstgeschichte. Zu ihren bekanntesten Veröffentlichungen zählen die im Rowohlt-Verlag erschienenen Romane „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ und „Die Baumfresserin“. Ihr bislang letzter Roman ist 2012 im Eichborn-Verlag erschienen („Appolonia“). Einige ihrer Bücher sind verfilmt worden. Held lebt in Frankfurt (Main). <br /><br /><b>Ken Yamamoto</b>: 1977 in Paris geboren. Als Sohn eines japanischen Vaters und einer deutschen Mutter französischsprachig aufgewachsen, wurde er durch ein interkulturelles Umfeld geprägt. Somit sind auch seine literarischen Wurzeln in den Poetiken verschiedener Kulturen zu suchen. Yamamoto gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Slam Poeten Deutschlands und lebt in Berlin.<br /><br /><b>Stefan Gemmel</b>: 1970 in Morbach (Hunsrück) geboren, lebt in Lehmen an der Mosel. Er gehört zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren Deutschlands. Für sein ehrenamtliches Engagement und seinen Einsatz für die Leseförderung erhielt er 2007 das Bundesverdienstkreuz. Gemmels Bücher wurden bislang in 16 Sprachen übersetzt.<br /><br />„Ich bin diesen Autorinnen und Autoren dankbar dafür, dass sie bereit sind, ihr Können an den literarischen Nachwuchs weiterzugeben“, lobte die Ministerin. Ein solches Engagement sei alles andere als selbstverständlich.<br /><br />Mitmachen kann bei der neuen Initiative, wer in Rheinland-Pfalz lebt. Einzureichen sind Prosa- oder Lyriktexte im Umfang von bis zu 10 Seiten. Das Anschreiben muss die Adresse der Absenderin beziehungsweise des Absenders, einen kurzen Lebenslauf und eine Mailadresse (sofern vorhanden) enthalten. Die Texte müssen von den Absenderinnen und Absendern in deutscher Sprache selbstverfasst sein. Mit der Einsendung wird dem Land Rheinland-Pfalz das Recht zur Veröffentlichung des eingereichten Textes beziehungsweise der eingereichten Texte übertragen. <br /><br /><b>Bewerbungen </b>sind bis zum <b>17. Juli 2013</b> zu richten an: 
Ministerium für Bildung, Wissenschaft,<br />Weiterbildung und Kultur <br />Referat 9825 <br />Postfach 3220<br />55022 Mainz]]></content:encoded>
            <category>Kultur</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 08 May 2013 17:23:00 +0200</pubDate>
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            <title>Bildungsministerin Doris Ahnen verleiht „Junior Awards 2013“ </title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/may/article/bildungsministerin-doris-ahnen-verleiht-junior-awards-2013-des-krimi-festivals-tatort-eifel/</link>
            <description>Die Preise des „Junior Award 2013“ für Nachwuchsautorinnen und -autoren im Rahmen des Krimi-Festivals „Tatort Eifel“ sind vergeben. Bei der Preisverleihung im Mainzer Landesfunkhaus des Südwestrundfunks (SWR) sagte Bildungsministerin Doris Ahnen: „Dieser Wettbewerb motiviert mit großem Erfolg Kinder und Jugendliche zu lesen, sich Gedanken über Geschichten sowie Spannungsbögen zu machen und schließlich selbst als Autorinnen und Autoren kreativ zu werden. </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Preise des „Junior Award 2013“ für Nachwuchsautorinnen und -autoren im Rahmen des Krimi-Festivals „Tatort Eifel“ sind vergeben. Bei der Preisverleihung im Mainzer Landesfunkhaus des Südwestrundfunks (SWR) sagte Bildungsministerin Doris Ahnen: „Dieser Wettbewerb motiviert mit großem Erfolg Kinder und Jugendliche zu lesen, sich Gedanken über Geschichten sowie Spannungsbögen zu machen und schließlich selbst als Autorinnen und Autoren kreativ zu werden.  Die wirklich tollen Beiträge, die auch in dem jetzigen sechsten Durchgang des Wettbewerbs eingereicht wurden, zeigen einmal mehr: Krimis können auch dann sehr faszinierend sein, wenn die Handlung nach dem Motto ,Es geht auch ohne Mord und Totschlag’ gestaltet wird. Dazu kann ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem aber die heute ausgezeichneten Preisträgerinnen und Preisträger nur beglückwünschen. Sie haben ein sehr hohes Maß an Einfallsreichtum und an Engagement bewiesen.“<br /><br />Die sechste Auflage des seit 2003 im zweijährigen Rhythmus ausgetragenen Wettbewerbs belege erneut, dass jungen Menschen über das Genre der Kriminalgeschichten ein attraktiver Anlass zum Lesen und Schreiben geboten werden könne, dass diese Chance gerne wahrgenommen werde, und dass dabei auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Themenkreis „Gewalt und Medien“ initiiert werden könne, hielt die Bildungsministerin weiter fest. In zwei Altersklassen stellten sich die jungen Krimiautorinnen und -autoren der Jury. Die Aufgabe für die Altersklasse I (9 bis 13 Jahre) war es, den Anfang einer Geschichte von Krimiautor Ralf Kramp weiter zu schreiben. Die Autorinnen und Autoren der Altersklasse II (14 bis 20 Jahre) sollten obendrein dann noch drei Szenen ihrer Geschichte in ein Filmdrehbuch weiterentwickeln.<br /><br />Unter den 131 Beiträgen, die aus der Altersklasse I eingereicht wurden, erkannte die siebenköpfige Jury <b>Nina Lorsbach</b> aus der Klassenstufe 7 des <b>Regino-Gymnasiums Prüm</b> den ersten Preis zu. Ihre Geschichte wird in einem Mainzer SWR-Hörfunkstudio zu einem Hörbuch werden. In der Altersgruppe II setzte sich unter den 76 eingereichten Beiträgen eine vierköpfige Gruppe von Schülerinnen der <b>Klasse 9a des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums</b> in <b>Münstermaifeld</b> durch. Ihre Geschichte wird auf der Basis des selbst erstellten Drehbuchs Ende Juni mit professioneller Unterstützung der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) verfilmt, wobei die Autorinnen auch vor der Kamera agieren dürfen. Drehort ist die Eifel. „Die Eifel ist das Krimiland. Die Bandbreite reicht hier von Bestsellerkrimis über den Schauplatz für große Filmproduktionen bis hin zum Drehort für den Nachwuchs wie jetzt beim Junior Award“, sagt der Landrat des Landkreises Vulkaneifel, Heinz-Peter Thiel. Das Ergebnis der Dreh- und Schnittarbeiten wird dann erstmals am 21. September&nbsp; bei dem großen Krimi-Festival „Tatort Eifel“ im Kinopalast Vulkaneifel in Daun öffentlich präsentiert.<br /><br /><i>Das Krimi-Festival „Tatort Eifel“ und der dazugehörige „Junior Award“ werden gemeinsam vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, dem Landkreis Vulkaneifel, den Medienzentren und Offenen Kanälen in der Region Trier in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) sowie dem Südwestrundfunk getragen und von der Stiftung „Medienkompetenzforum Süd-west“ unterstützt.</i><br /><br /><i>Weitere Informationen finden sich im Internet unter:</i><link http://www.junior-award.de / - external-link-new-window>www.junior-award.de</link>

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            <category>Schule</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 08 May 2013 16:08:00 +0200</pubDate>
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            <title>Türkisch-Zertifikatkurse helfen Mehrsprachigkeit als Chance zu nutzen</title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/may/article/tuerkisch-zertifikatkurse-in-volkshochschulen-helfen-mehrsprachigkeit-als-chance-zu-nutzen/</link>
            <description>„Mehrsprachigkeit ist eine riesengroße Chance. Diese Chance wollen wir nutzen und unterstützen, denn die Beherrschung mehrerer Sprachen ist vor allem eine ganz wichtige Schlüsselqualifikation von Schülerinnen und Schülern für das spätere Berufsleben. Die neue Möglichkeit für junge Menschen mit türkischen Wurzeln, in den Volkshochschulen gute oder sehr gute Kenntnisse in ihrer Muttersprache durch ein anerkanntes Zertifikat nachweisen zu können, ist daher ein wichtiger Baustein für eine möglichst gute berufliche Qualifizierung von Schülerinnen und Schülern.“ Das sagte Bildungs- und Weiterbildungsministerin Doris Ahnen heute anlässlich des Besuchs eines telc-Türkisch-Zertifikatskurses in der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[„Mehrsprachigkeit ist eine riesengroße Chance. Diese Chance wollen wir nutzen und unterstützen, denn die Beherrschung mehrerer Sprachen ist vor allem eine ganz wichtige Schlüsselqualifikation von Schülerinnen und Schülern für das spätere Berufsleben. Die neue Möglichkeit für junge Menschen mit türkischen Wurzeln, in den Volkshochschulen gute oder sehr gute Kenntnisse in ihrer Muttersprache durch ein anerkanntes Zertifikat nachweisen zu können, ist daher ein wichtiger Baustein für eine möglichst gute berufliche Qualifizierung von Schülerinnen und Schülern.“ Das sagte Bildungs- und Weiterbildungsministerin Doris Ahnen heute anlässlich des Besuchs eines telc-Türkisch-Zertifikatskurses in der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen. Die gemeinnützige telc GmbH ist eine 100prozentige Tochter des Deutschen Volkshochschulverbandes und bietet bundesweit Sprachzertifikate an. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur hat Ende 2012 mit dem Landesverband der Volkshochschulen eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, um solche Kurse für Türkisch auch hier im Land anzubieten. Die Zertifikatskurse werden dabei vom Bildungs- und Weiterbildungsministerium auch finanziell unterstützt. Die Kurse, die im Januar begonnen haben und bis zum Schuljahresende laufen, sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos, für die abschließende Prüfung fällt – je nach Zertifikatsstufe – eine Prüfungsgebühr von 10 bis 15 Euro an.<br /><br />Der Vorsitzende des Landesverbands der Volkshochschulen, Landtagspräsident Joachim Mertes, unterstrich: „Das Programm ,telc Türkisch-Zertifikate‘ ist ein noch junger Teil des breiten und differenzierten Sprachkursangebots der insgesamt 72 rheinland-pfälzischen Volkshochschulen. Es ist auch ein sehr gutes Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Volkshochschulen und Schulen. Und es leistet einen wichtigen Beitrag zur Mehrsprachigkeit in Europa, die die EU-Kommission schon vor Jahren als Zielvorstellung für alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union formuliert hat.“ Sieben Volkshochschulen im Land böten derzeit 11 Zertifikatskurse für Türkisch an, so Mertes weiter. 136 Schülerinnen und Schüler besuchten die Kurse in Koblenz, Bendorf, Bingen, Langenlonsheim, Ingelheim, Frankenthal, Bad Dürkheim, Schifferstadt und Germersheim; acht davon den Kurs in Ingelheim.<br /><br />Doris Ahnen, die seit Jahren als „Botschafterin für Mehrsprachigkeit und Integration“ die telc-Aktivitäten unterstützt, verwies darauf, dass 20 Schulen im Land mit den Volkshochschulen und mit der telc GmbH eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen haben und mit den dort Verantwortlichen bei den Prüfungsvorbereitungen für die Zertifikatsprüfungen eng zusammenarbeiten. Sie betonte zudem: „Natürlich ist es eines der zentralen Ziele der Bildungsarbeit in den Schulen – und übrigens auch schon in den Kindertagesstätten, die Deutschkenntnisse aller Kinder auf einen hohen Stand zu heben. Aber die Unterstützung der Mehrsprachigkeit, die im Land auch durch die Förderung des herkunftssprachlichen Unterrichts in den Schulen geleistet wird, ist ein Zeichen der Anerkennung der im Land vorhandenen Sprachenvielfalt und des Respekts vor der in den Familien gesprochenen Muttersprache.“ Etwa ein Drittel der rund 25.000 ausländischen Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden Schulen des Landes sind Türkinnen und Türken. Zusammen mit den Kindern und Jugendlichen, die türkische Wurzeln aber die deutsche Staatsangehörigkeit haben, liegt der Anteil an der Gesamtschülerschaft in Rheinland-Pfalz noch deutlich höher. Mehr als 8.000 dieser Schülerinnen und Schüler nutzen im laufenden Schuljahr im Rahmen des freiwilligen Herkunftssprachenunterrichts die Chance, ihre Kenntnisse in der Muttersprache zu erweitern.<br /><br /><i>Weitere Informationen auch im Internet unter: www.vhs-rlp.de oder unter www.telc.net </i>]]></content:encoded>
            <category>Schule</category>
			<category>Bildung</category>
			
            
            <pubDate>Wed, 08 May 2013 10:33:00 +0200</pubDate>
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        <item>
            <title>Hambacher Schloss bewirbt sich um das Europäische Kulturerbe-Siegel</title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/may/article/symbol-europaeischer-einigung-und-geschichte-hambacher-schloss-bewirbt-sich-um-das-europaeische-kul/</link>
            <description>Rheinland-Pfalz hat sich mit dem Hambacher Schloss um das Europäische Kulturerbe-Siegel beworben. Mit diesem zeichnet die EU-Kommission Stätten aus, die symbol- und beispielhaft für die europäische Einigung sowie für die Ideale und die Geschichte Europas und der Europäischen Union stehen.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Rheinland-Pfalz hat sich mit dem Hambacher Schloss um das Europäische Kulturerbe-Siegel beworben. Mit diesem zeichnet die EU-Kommission Stätten aus, die symbol- und beispielhaft für die europäische Einigung sowie für die Ideale und die Geschichte Europas und der Europäischen Union stehen. Die Auszeichnung zielt darauf, insbesondere unter jungen Menschen das Zugehörigkeitsgefühl zur Europäischen Union zu stärken, den Stellenwert der nationalen und regionalen Vielfalt zu erhöhen und den interkulturellen Dialog zu fördern. Zu diesem Zweck soll das Siegel den symbolischen Wert jener Stätten hervorheben, die in der Geschichte und Kultur Europas sowie beim Aufbau der EU eine wichtige Rolle gespielt haben.<br /><br />„Das Hambacher Schloss ist gelebte Demokratiegeschichte. Hier wird für alle Generationen unser geschichtliches und kulturelles Erbe erfahrbar. Gleichzeitig hat es sich als zeitgenössisches Forum verschiedenster kultureller und politischer Veranstaltungen etabliert und wird von immer mehr Menschen aus der ganzen Welt entdeckt. Ganz sicher ist es ein würdiger Bewerber um das Europäische Kulturerbe-Siegel“, so der Vorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung erhoffe sich die Stiftung durch das entstehende Netzwerk mit anderen ausgezeichneten europäischen Stätten einen intensiven Austausch und Partnerschaften für gemeinsame Projekte – aber auch einen größeren Bekanntheitsgrad des Hambacher Schlosses über Deutschland hinaus.<br /><br />Das Hambacher Schloss als Schauplatz des Hambacher Festes gilt nicht nur als Wiege der Demokratie in Deutschland, sondern auch als wichtiges Fundament für ein vereintes Europa. Daher versteht es sich nicht nur als nationale, sondern gleichermaßen auch als europäische Begegnungsstätte. Am 27. Mai 1832 feierten fast 30.000 Menschen aus allen Teilen Deutschlands, aus Frankreich und Polen das Hambacher Fest. Dies war die bis dahin größte Veranstaltung in Deutschland, auf der liberale und demokratische Forderungen öffentlich postuliert wurden. Neben den Forderungen nach „Einheit“ und „Freiheit“ wurde auch der Ruf nach einem „conföderierten republikanischen Europa“ laut. Die deutschen, französischen und polnischen Festredner bekannten mehrheitlich ihre Solidarität mit anderen Völkern, die ebenfalls für ihre Freiheit kämpften. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer plädierten aber auch für die Gleichberechtigung der Geschlechter sowie für Toleranz gegenüber anderen Religionen und Minderheiten.<br /><br />Das Schloss ist dabei aber nicht nur authentischer Ort der Geschichte: Die Stiftung Hambacher Schloss sieht es auch als ihre Aufgabe, dieses „als bedeutende Stätte für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland und die europäische Zusammenarbeit zu erhalten und zu pflegen“. Dieses Ziel wird mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm, das von politischen Gesprächen, Workshops für Schulklassen bis zum Familienfest reicht, umgesetzt und soll in Zukunft noch europäischer ausgerichtet werden. <br /><br />Vom Land Rheinland-Pfalz, das mit dem Bezirksverband der Pfalz, der Stadt Neustadt an der Weinstraße und dem Landkreis Bad Dürkheim zu den Stiftern gehört, wurden seit 2006 Investitionen in Höhe von 20,3 Mio. Euro für den Umbau des Schlosses, die dort angesiedelte Dauerausstellung und den Neubau eines Restaurantgebäudes getätigt. Weitere Baumaßnahmen zur Errichtung eines barrierefreien Entree-Gebäudes und zur Überarbeitung der Außenanlagen haben im April 2013 begonnen. Das Land investiert hierfür weitere 6,2 Mio. Euro.<br /><br />Bewerbungsschluss um das Europäische Kulturerbe-Siegel - die Unterlagen werden zunächst bei der Kultusministerkonferenz (KMK) eingereicht - war der 30.04.2013. Die von den Ländern gemeldeten Vorschläge müssen zunächst das nationale Vorauswahlverfahren in Deutschland durchlaufen, in dem die eingegangenen Anträge von einem Expertengremium evaluiert werden. Die KMK fasst dann im November einen endgültigen Beschluss, welche Vorschläge an die EU gemeldet werden. Im Frühjahr 2014 werden die von den Experten und der KMK ausgewählten Stätten bei der EU eingereicht und dort von einer europäischen Expertenjury evaluiert. Die offizielle Siegelübergabe ist für 2015 vorgesehen.<br /><br />Bislang haben das Europäische Kulturerbe-Siegel sowohl historische Stätten wie die Akropolis in Athen, aber auch Museums-Geburtshäuser etwa von Puccini, Rossini und Verdi oder auch die Schiffswerft von Danzig erhalten. Die Auszeichnung geht ursprünglich auf eine zwischenstaatliche Initiative von Frankreich und 17 anderen EU-Ländern aus dem Jahr 2005 zurück.]]></content:encoded>
            <category>Kultur</category>
			
            
            <pubDate>Fri, 03 May 2013 14:46:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Umsichtige Schulentwicklungsplanung sichert wohnortnahes Bildungsangebot – Leitlinien als Hilfe</title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/may/article/ahnen-umsichtige-schulentwicklungsplanung-sichert-wohnortnahes-bildungsangebot-leitlinien-als-h/</link>
            <description>„Rheinland-Pfalz hat sich durch eine umsichtige Bildungspolitik frühzeitig auf den Rückgang der Schülerzahlen eingestellt. Trotzdem stellt die Gestaltung des demografischen Wandels auch in den nächsten Jahren Schulen, Schulträger und Politik vor Herausforderungen, die nur gemeinsam gestaltet werden können.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der öffentlichen Vorstellung der „Leitlinien für ein wohnortnahes Angebot an Realschulen plus“ in Mainz.</description>
            <content:encoded><![CDATA[„Rheinland-Pfalz hat sich durch eine umsichtige Bildungspolitik frühzeitig auf den Rückgang der Schülerzahlen eingestellt. Trotzdem stellt die Gestaltung des demografischen Wandels auch in den nächsten Jahren Schulen, Schulträger und Politik vor Herausforderungen, die nur gemeinsam gestaltet werden können.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der öffentlichen Vorstellung der „Leitlinien für ein wohnortnahes Angebot an Realschulen plus“ in Mainz. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in der Sekundarstufe I eine weiterführende&nbsp; Schule besuchten, werde bis zum Schuljahr 2020/2021 nach der Studie von Prof. Klemm auf rund 179.000 Schülerinnen und Schüler (von 235.000 im Schuljahr 2011/2012) zurückgehen. „Wenn die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den Grundschulen sinkt – und das tut sie seit einigen Jahren, dann wirkt sich das mit einiger zeitlicher Verzögerung selbstverständlich auch in den weiterführenden Schulen aus“, sagte Doris Ahnen. So rechne zum Beispiel die Schulstatistik mit einem Rückgang der Erstklässlerinnen und Erstklässler um 29 Prozent zwischen dem Schuljahr 2003/2004 und dem Schuljahr 2016/2017. Mit dem letztgenannten Einschulungsjahrgang sei dann auch der Rahmen für den Übergang in die Sekundarstufe I im Jahr 2020 vorgegeben.<br /><br />Auf diese Entwicklung müssten sich die Landkreise und kreisfreien Städte, die nach dem Schulgesetz Träger der Schulentwicklungsplanung sind, einstellen und ihre Schulentwicklungspläne dementsprechend fortschreiben. „Es wäre blauäugig und der Situation nicht angemessen, bei stark zurückgehenden Schülerzahlen den Erhalt aller derzeitigen Schulstandorte für die nächsten zehn Jahre als Zielvorgabe zu formulieren. Eine solche Zielvorgabe würde sehr bald von der Realität eingeholt“, hielt die Bildungsministerin fest. Das betreffe im Übrigen – mit zeitlicher Verzögerung und in unterschiedlichem Umfang – alle Schularten.
<b>Realschulen plus aktuell im besonderen Fokus</b>
Im Fokus bei der Schulentwicklungsplanung stünden bei den weiterführenden Schulen die Realschulen plus, da in den Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen in den nächsten Jahren noch Schülerinnen und Schüler aus geburtenstärkeren Jahrgängen in die Oberstufen wechselten. Dadurch zeige sich der Rückgang der jeweiligen Gesamtschülerzahl dort zunächst noch moderater. Trotzdem sinke auch an den Gymnasien die Schülerzahl bis zum Schuljahr 2020/21 voraussichtlich um fast 17 Prozent gegenüber dem Stand des Schuljahres 2011/12. In der Sekundarstufe I liege der Rückgang in diesem Zeitraum nach der Prognose bei etwa 20 Prozent.<br /><br />Die Integrierten Gesamtschulen (IGSen) könnten ihre Schülerzahlen in den nächsten Jahren sogar noch steigern, weil viele der seit dem Beginn der Schulstrukturreform neu gegründeten IGSen noch aufwachsen. Trotzdem bekämen auch die Integrierten Gesamtschulen den demografischen Wandel zu spüren. So sei die Zahl der IGS-Anmeldungen landesweit für das Schuljahr 2013/14 um rund 1.000 Schülerinnen und Schüler gegenüber dem Vorjahr gesunken.<br /><br />Als aktuelle Hilfestellung für die weitere Schulentwicklungsplanung insbesondere bei Realschulen plus habe das Bildungsministerium zusammen mit der Schulaufsicht „Leitlinien für ein wohnortnahes Angebot an Realschulen plus“ erarbeitet. Der Zeitpunkt für die Vorlage erkläre sich aus dem Abschluss der Schulstrukturreform im Bereich der Sekundarstufe I, die sich bis zum 31. Juli 2013 das Zusammenführen von Hauptschulen und Realschulen als Ziel gesetzt hatte. „Dieses Ziel haben wir in aller Regel im großen Einvernehmen mit den Beteiligten innerhalb der vergangenen fünf Jahre erreicht“, betonte Doris Ahnen. Im kommenden Schuljahr nähmen insgesamt 186 Realschulen plus, darunter 7 private, Schülerinnen und Schüler in ihre fünfte Klassenstufe auf. Diese 186 Schulen hätten im Schuljahr 2011/2012 noch knapp 90.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, bis zum Schuljahr 2020/2021 sinke diese Zahl voraussichtlich aber auf gut 66.000 Schülerinnen und Schüler ab.
<b>Realschule plus bietet gute Ausgangslage für praxisorientierte Bildung</b>
Im jetzigen rheinland-pfälzischen Bildungssystem habe die Realschule plus die Aufgabe, wohnortnah zu zwei Bildungsabschlüssen (Berufsreife und Mittlere Reife) zu führen. Sie biete umfängliche Anschlussmöglichkeiten in den Beruf oder eröffne weitere schulische Wege zur Höherqualifizierung bis hin zum Erwerb der Hochschulreife. „Um diesen pädagogischen Auftrag erfüllen zu können, muss die Realschule plus eine Vielzahl von Unterrichtsangeboten vorhalten, die vor allem die individuelle Förderung unterstützen und zur Berufsvorbereitung dienen. Deshalb zählen insbesondere der Wahlpflichtbereich mit den drei verpflichtenden Fächern Wirtschaft und Verwaltung, Technik und Naturwissenschaften, Hauswirtschaft und Soziales aber auch die zweite Fremdsprache zu den wichtigen Bausteinen für das Profil dieser Schulart“, erläuterte die Bildungsministerin. In diesen Fächern würden gleichzeitig Schlüsselqualifikationen in ökonomischer Bildung und für die Medienkompetenz vermittelt als auch für die frühzeitige berufliche Orientierung, so Doris Ahnen weiter. Der breit angelegte Berufsbezug sei nicht zuletzt ausschlaggebend für die notwendige Akzeptanz und für das Vertrauen in die Qualität der pädagogischen Arbeit der Realschule plus vor allem im Handwerk und bei der Wirtschaft.
<b>Differenziertes pädagogisches Angebot erfordert Mindestgröße</b>
„Allerdings setzt dieses Unterrichtsangebot, das eine Realschule plus prägt, eine gewisse Schülerzahl an der entsprechenden Schule voraus“, betonte die Ministerin. So sei die Ausgestaltung von schuleigenen Wahlpflichtfächern, die Bildung von Arbeitsgemeinschaften aber auch von Differenzierungsangeboten und unterschiedlichen Lerngruppen erst ab einer gewissen Schülerzahl sinnvoll möglich. Erst dann ergäben sich in der Konsequenz die notwendigen Spielräume für den differenzierten Umgang mit Heterogenität und für die individuelle Förderung. Als die praxisnahe Größe hätten sich hier drei Parallelklassen pro Jahrgang herausgeschält, dies sei auch im Schulgesetz als Mindestgröße von Realschulen plus in öffentlicher Trägerschaft festgeschrieben. Für Realschulen plus eröffne das Schulgesetz die Möglichkeit, aus siedlungsstrukturellen Gründen auch kleinere Schulen zu unterhalten – im Übrigen als einziger weiterführender Schulart. „So tragen die schulgesetzlichen Regelungen den infrastrukturellen Bedürfnissen des Flächenlands Rheinland-Pfalz Rechnung, werden wohnortnahe Bildungsangebote erhalten und zu weite Schulwege vermieden“, so die Bildungsministerin. Gleichzeitig lasse sich aus anderen gesetzlichen Regelungen – wie beispielsweise aus dem Privatschulgesetz und aus den Besoldungsbestimmungen für Schulleitungen der Realschule plus – stringent ableiten, dass einzügige Realschulen plus – im Gegensatz zu zweizügigen – auf Dauer nicht in Betrieb bleiben könnten.<br /><br />Bei der Umsetzung der Schulstrukturreform 2009 sei ganz bewusst und ausdrücklich darauf verzichtet worden, bei bereits existierenden Schulen mit zwei Bildungsgängen, also bei den damaligen Regionalen Schulen und Dualen Oberschulen, die Mindestzügigkeit als zwingende Voraussetzung zur gesetzlichen Überführung in eine Realschule plus zu definieren. Vielmehr sollten alle Realschulen plus die Chance erhalten, unabhängig von festgelegten Schulbezirken über einen längeren Zeitraum mit ihren pädagogischen Konzepten um Zuspruch bei den Eltern zu werben. Gleichzeitig ergab sich durch die gesetzliche Überführung der Regionalen Schulen und Dualen Oberschulen&nbsp; eine gute Ausgangsbasis für die gewünschte Wahlmöglichkeit zwischen integrativen und kooperativen Schulangeboten.
<b>Sicherung eines wohnortnahen Angebots an Realschulen plus</b>
„Mit dem Abschluss der Schulstrukturreform in der Sekundarstufe I bietet es sich an, für die Folgezeit die schulgesetzlich erforderlichen Regelungen für Ausnahmen von der Mindestzügigkeit zu definieren“, kündigte Doris Ahnen an. Die „Leitlinien zum Erhalt eines wohnortnahen Angebots an Realschulen plus“ kämen erstmals zum Schuljahr 2014/15 zur Anwendung. Nach derzeitigem Stand würden sie auf rund 20 Realschulen plus angewendet.<br /><br />Die Leitlinien setzten ein einzelfallbezogenes Vorgehen voraus, das Schulträgern auch die Möglichkeit einräume, durch organisatorische oder pädagogische Veränderungen an einer betroffenen Schule, wie zum Beispiel der Aufhebung von Dislozierungen (Zusammenführen von Schulen mit zwei Schulstandorten), dem Zusammenschluss benachbarter Schulen, durch Änderungen bei der Schülerbeförderung oder durch die Einführung eines Ganztagsschulangebots Einfluss auf zukünftige Anmeldezahlen zu nehmen. In einem solchen Fall könne die Schulbehörde ein Moratorium zwischen zwei und fünf Jahren erlassen, während dieser Zeit sei die Prüfung siedlungsstruktureller Gründe ausgesetzt.<br /><br />Sollten solche Veränderungen nicht möglich oder der gewünschte Erfolg fraglich sein, laufe – möglichst in Übereinstimmung mit dem Schulträger – die schulgesetzlich vorgesehene Prüfung des schulischen Bedürfnisses für die betroffene Realschule plus an. Das umfangreiche Prüfverfahren berücksichtige dabei zunächst:
<ul><li>&nbsp;&nbsp; die Erreichbarkeit anderer Realschulen plus in gleicher Schulform mit&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp; &nbsp;bestehenden oder&nbsp; </li><li>&nbsp; &nbsp;einzurichtenden Linien des Öffentlichen Personennahverkehrs,</li><li>&nbsp; &nbsp;die Aufnahmekapazität benachbarter Standorte sowie </li><li>&nbsp;&nbsp; das regionale Angebot an Schwerpunktschulen und Ganztagsschulen.</li></ul>
Ergebe das Prüfverfahren, dass aus siedlungsstrukturellen Gründen ein dauerhaftes schulisches Bedürfnis für eine zweizügige Realschule plus besteht, bleibe die Realschule plus erhalten. Führten die bisherigen Prüfungsschritte aber zum Ergebnis, dass zunächst kein schulisches Bedürfnis aus siedlungsstrukturellen Gründen anzunehmen ist, der Schulträger aber weiterhin am Erhalt des Schulstandorts Interesse hat, werde die Prüfung weiter vertieft. Zunächst werde untersucht, ob die betroffene Realschule plus eine hohe Bindekraft für Kinder aus der Schulsitzgemeinde aufweise. Falls mindestens zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler aus den örtlichen Grundschulen mit einer Empfehlung für die Bildungsgänge der Realschule plus die fünfte Klassenstufe der örtlichen Realschule plus besuchten, bleibe die Schule als zweizügige Realschule plus erhalten. „Damit fließt die Akzeptanz einer Schule bei Eltern, für deren Kinder das Schulangebot vorgehalten wird, in die Prüfung mit ein“, betonte Doris Ahnen. Zusätzlich könne auf Antrag des Schulträgers überprüft werden, inwieweit die betroffene Realschule plus eine wichtige Funktion im Rahmen einer zentralörtlichen Funktion des Schulstandorts habe. Diese Prüfung werde an Hand der vom Schulträger eingereichten Unterlagen und von Gutachten von Seiten der obersten Landesplanungsbehörde vorgenommen. Werde diese Prüfung von der Planungsbehörde positiv beschieden, dann könne der Standort ebenfalls bestehen bleiben. 
<b>Definitiv kein Schulschließungsprogramm</b>
Die gewählte Vorgehensweise sowie das frühzeitige Einbeziehen des Schulträgers&nbsp; zeige eindeutig, dass es sich bei den „Leitlinien zur Sicherung eines wohnortnahen&nbsp; Angebots an Realschulen plus“ um ein individuelles, an regionalen Bedürfnissen orientiertes Verfahren handelt. „Die Leitlinien zeigen deutlich, dass es der Landesregierung mehr als fernliegt, bei Realschulen plus oder in anderen Schularten ein von manchen schon heraufbeschworenes ,Schulschließungsprogramm‘ aufzulegen. Vielmehr brauchen wir im Land ein landesweit ausgewogenes Netz an Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien, das den unterschiedlichen Regionen von Rheinland-Pfalz gerecht wird, das Schülerinnen und Schüler individuell fördert und zu möglichst guten Bildungsabschlüssen führt“, erklärte Bildungsministerin Doris Ahnen abschließend.<br /><br />]]></content:encoded>
            <category>Schule</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 02 May 2013 15:13:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Boehringer Ingelheim Stiftung stärkt Spitzenforschung</title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/april/article/boehringer-ingelheim-stiftung-staerkt-spitzenforschung/</link>
            <description>Die Boehringer Ingelheim Stiftung stärkt die Spitzenforschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Mit insgesamt 50 Millionen Euro fördert die Stiftung über einen Zeitraum von zehn Jahren Wissenschaft und Forschung insbesondere im Bereich der Lebenswissenschaften. Diese Mittel werden zur Finanzierung der Forschung und der Forschungsförderung im Sinne des Zukunftskonzepts eingesetzt, das die Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erarbeitet hat. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei der fachlichen Neuausrichtung der Biologie als zentralem Teil der Lebenswissenschaften zu. Hierzu sollen international herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berufen und der wissenschaftliche Nachwuchs besonders gefördert werden. Gleichzeitig wird die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, unterstützt von der Landesregierung Rheinland-Pfalz, ein modernes Forschungsgebäude für die Biologie errichten. </description>
            <content:encoded><![CDATA[Die Boehringer Ingelheim Stiftung stärkt die Spitzenforschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): Mit insgesamt 50 Millionen Euro fördert die Stiftung über einen Zeitraum von zehn Jahren Wissenschaft und Forschung insbesondere im Bereich der Lebenswissenschaften. Diese Mittel werden zur Finanzierung der Forschung und der Forschungsförderung im Sinne des Zukunftskonzepts eingesetzt, das die Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erarbeitet hat. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei der fachlichen Neuausrichtung der Biologie als zentralem Teil der Lebenswissenschaften zu. Hierzu sollen international herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berufen und der wissenschaftliche Nachwuchs besonders gefördert werden. Gleichzeitig wird die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, unterstützt von der Landesregierung Rheinland-Pfalz, ein modernes Forschungsgebäude für die Biologie errichten.  „Dies ist ein weiterer Meilenstein, um Mainz hin zu einem international konkurrenzfähigen Wissenschaftszentrum auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften zu profilieren und noch stärker zu positionieren. Auf diese Weise schaffen wir gemeinsam Bedingungen, um die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Standort Mainz zu gewinnen“, erklärten Otto Boehringer, Vorsitzender des Vorstands der Boehringer Ingelheim Stiftung, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz.<br /><br />Bereits 2009 hat die Boehringer Ingelheim Stiftung mit einer Zuwendung von 100 Millionen Euro die Errichtung sowie für zehn Jahre den wissenschaftlichen Betrieb des Instituts für Molekulare Biologie (IMB) ermöglicht, das jetzt auch als Nukleus für die fachliche Neuausrichtung der Biologie dient. So kann der Standort Mainz durch die Zusammenarbeit zwischen dem IMB, der Universitätsmedizin Mainz, den Wirkstoff-orientierten Materialwissenschaften und einer gestärkten universitären Biologie seine internationale Bedeutung entfalten und nachhaltig stärken.<br /><br />„Mit unserer Initiative für Mainz möchten wir uns nachhaltig für exzellente Forschung in Deutschland engagieren“, erläutert Otto Boehringer. „Wir, die Stifterfamilie Boehringer und von Baumbach, möchten damit auch zum Ausdruck bringen, wie stark wir uns der Region verbunden fühlen und wie ernst wir unsere Verantwortung für die Gesellschaft nehmen.“<br /><br />Mit dieser Zuwendung der Boehringer Ingelheim Stiftung in Höhe von 50 Millionen Euro erhält Rheinland-Pfalz nochmals eine der größten Privatspenden, die bislang an eine öffentliche Universität in der Bundesrepublik Deutschland geflossen sind. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigte sich sehr erfreut über die Entscheidung der Stiftung: <br /><br />„Ich möchte mich sehr herzlich bei der Boehringer Ingelheim Stiftung bedanken für dieses äußerst lobenswerte Engagement und für das große Vertrauen in die konsequente, zielorientierte Umsetzung wissenschaftlicher Arbeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie in die Wissenschafts- und Forschungsstrategie der Landesregierung, das in der erneuten Spende zum Ausdruck kommt. Der Stellenwert, der den Lebenswissenschaften im Kanon der verschiedenen Wissenschaftsbereiche beigemessen wird, kann gar nicht hoch genug sein. Ihre Ergebnisse helfen entscheidend dabei mit, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, und sie sichern damit auch die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Mit der Förderung setzt die Boehringer Ingelheim Stiftung erneut ein Signal, das nicht nur in der Wissenschaftslandschaft, sondern auch weit darüber hinaus wahrgenommen werden wird. Das Land – und ich bin ganz sicher auch die Universität – werden alles tun, um das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.“<br /><br />Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz zählt zu den forschungsstarken Universitäten in Deutschland – mit dem Exzellenzcluster &quot;Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter&quot; (PRISMA), der Exzellenz-Graduiertenschule &quot;Materials Science in Mainz&quot; (MAINZ) und neun Sonderforschungsbereichen, davon alleine vier im Bereich der Lebenswissenschaften. <br /><br />„Das bereits sehr ausgeprägte und bundesweit auch anerkannte Profil der Mainzer Universität kann durch die erneute Unterstützung der Boehringer Ingelheim Stiftung, für die auch ich mich herzlich bedanken will, weiter geschärft werden“, ist sich Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen sicher. Als einer der zentralen Wissenschaftsbereiche für die Zukunft eröffneten die Lebenswissenschaften neue Perspektiven für die gesamte Menschheit. „Es ist sehr erfreulich, dass wir diesen interdisziplinären Forschungsbereich, in dem Medizin, Biologie, Biochemie, Physik, Bioinformatik, Materialwissenschaften und andere Fachwissenschaften zusammenwirken, mit einer der größten privaten Spenden für eine Universität jetzt weiter ausbauen können. Das wird die Johannes Gutenberg-Universität Mainz im nationalen und internationalen Wettbewerb und die Bedeutung von Mainz als Stadt der Wissenschaft stärken. Der Schritt ist aber auch für Rheinland-Pfalz insgesamt als Wissenschafts- und Forschungsstandort von großer Bedeutung“, sagte Doris Ahnen weiter.<br /><br />Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Boehringer Ingelheim Stiftung: „Diese erneute Spende wird helfen, die Qualität der Forschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in den lebenswissenschaftlichen Bereichen zu verbessern. Dies ist ein Ziel, das auch mit der Spende für das Institut für Molekulare Biologie (IMB) verfolgt und schon dank sehr guter Berufungen an das IMB erfolgreich umgesetzt wurde. Mainz wird damit in diesem Bereich eindeutig international konkurrenzfähiger.“<br /><br />Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit einem Exzellenzcluster und einer Exzellenz-Graduiertenschule erfolgreich abgeschnitten, konnte sich mit ihrem Zukunftskonzept „The Gutenberg Spirit: Moving Minds – Crossing Boundaries“ allerdings letztlich nicht durchsetzen. Mit der Zuwendung der Boehringer Ingelheim Stiftung ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung in der Lage, wichtige Teile des Zukunftskonzepts auch ohne Bundesförderung im Rahmen der Exzellenzinitiative zu implementieren. Zentrale Idee dieses Zukunftskonzepts ist die Einbindung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Steuerung der Universität über drei Exzellenzkollegs: das „Gutenberg Research College (GRC)“ und das „Gutenberg Teaching Council (GTC)“ zur Förderung von Exzellenz in Forschung und Lehre sowie das „College for Young Researchers (CYR)“, das sich der gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses widmen soll. „Wir freuen uns außerordentlich, dass wir nun unser Zukunftskonzept zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung in weiten Teilen umsetzen können“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, „darüber hinaus unterstützt diese Zuwendung unseren Anspruch, die herausragende Mainzer Forschung international sichtbar zu machen. Die Boehringer Ingelheim Stiftung hat die Weichen für eine Erfolgsgeschichte gestellt – im Hinblick auf die zahlreichen wissenschaftlichen Anknüpfungspunkte der Biologie zu den etablierten Forschungsschwerpunkten an der Universität, aber auch zur Universitätsmedizin Mainz bedeutet dies eine nachhaltige Unterstützung der Spitzenforschung an unserer Universität.“<br /><br />Flankiert wird diese Fördermaßnahme seitens der Universität und der Landesregierung durch einen Neubau für moderne lebenswissenschaftliche Forschung, in dem voraussichtlich ab 2016 wesentliche Teile des Fachbereichs Biologie untergebracht werden. Zudem wird ein bisher vom Max-Planck-Institut für Chemie genutztes Gebäude saniert und für Zwecke der Lebenswissenschaften hergerichtet. „Damit schaffen wir adäquate Arbeitsmöglichkeiten für die in den nächsten Jahren neu zu berufenden Professorinnen und Professoren, die auf exzellent ausgestattete, moderne Laborflächen und wissenschaftliche Geräte angewiesen sind “, so der Präsident. „Der Neubau wird in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Institut für Molekulare Biologie, zu den anderen naturwissenschaftlichen Instituten und Instituten der biomedizinischen Forschung der Universitätsmedizin errichtet, so dass die Lebenswissenschaften in Mainz als Wissenschaftszentrum auch in ihrer Sichtbarkeit Wirkung entfalten.“<br /><em><br />Die Boehringer Ingelheim Stiftung ist eine rechtlich selbstständige, gemeinnützige Stiftung und fördert die medizinische, biologische, chemische und pharmazeutische Wissenschaft. Errichtet wurde sie 1977 von Hubertus Liebrecht, einem Mitglied der Gesellschafterfamilie des Unternehmens Boehringer Ingelheim. Mit ihrem Perspektiven-Programm „PLUS 3“ und den „Exploration Grants“ für selbstständige Nachwuchswissenschaftler fördert sie bundesweit exzellente unabhängige Nachwuchsforschergruppen. Sie dotiert den internationalen Heinrich-Wieland-Preis sowie Preise für Nachwuchswissenschaftler. Die Boehringer Ingelheim Stiftung fördert für zehn Jahre den wissenschaftlichen Betrieb des an der Universität Mainz 2011 eingeweihten Instituts für Molekulare Biologie (IMB) mit 100 Millionen Euro. Weitere Informationen unter www.boehringer-ingelheim-stiftung.de.</em>]]></content:encoded>
            <category>Wissenschaft</category>
			
            
            <pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:51:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Begeisterung für Informatik - Große Resonanz bei neuem Wettbewerb </title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/april/article/begeisterung-fuer-informatik-grosse-resonanz-bei-neuem-wettbewerb/</link>
            <description>„Der vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern und den rheinland-pfälzischen Hochschulen ins Leben gerufene Schülerwettbewerb ,IT’sApp2you‘ zeigt, dass die Begeisterung für das Programmieren und für die Informatik insgesamt in den Schulen des Landes erfreulicherweise groß ist. Vor dem Hintergrund des anhaltend großen Fachkräftebedarfs auf diesem Sektor ist dies ein Zeichen, das optimistisch stimmt. Weil trotz alledem Werbung für die Informatik weiter sinnvoll bleibt, unterstützen wir diesen Wettbewerb auch gerne finanziell und organisatorisch.“ Das unterstreicht Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen. Die zehn besten und originellsten Ideen für eine neue „App“ für Smartphones, die im Rahmen des neuen Schülerwettbewerbs eingereicht wurden, werden an diesem Wochenende von den Schülerteams in so genannten „Spring Camps“ gemeinsam mit Informatikexpertinnen und Informatikexperten aus den rheinland-pfälzischen Hochschulen weiterentwickelt.</description>
            <content:encoded><![CDATA[„Der vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern und den rheinland-pfälzischen Hochschulen ins Leben gerufene Schülerwettbewerb ,IT’sApp2you‘ zeigt, dass die Begeisterung für das Programmieren und für die Informatik insgesamt in den Schulen des Landes erfreulicherweise groß ist. Vor dem Hintergrund des anhaltend großen Fachkräftebedarfs auf diesem Sektor ist dies ein Zeichen, das optimistisch stimmt. Weil trotz alledem Werbung für die Informatik weiter sinnvoll bleibt, unterstützen wir diesen Wettbewerb auch gerne finanziell und organisatorisch.“ Das unterstreicht Bildungs- und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen. Die zehn besten und originellsten Ideen für eine neue „App“ für Smartphones, die im Rahmen des neuen Schülerwettbewerbs eingereicht wurden, werden an diesem Wochenende von den Schülerteams in so genannten „Spring Camps“ gemeinsam mit Informatikexpertinnen und Informatikexperten aus den rheinland-pfälzischen Hochschulen weiterentwickelt. Insgesamt hatten sich Schülerinnen und Schüler aus 84 Schul-Teams für den neuen Wettbewerb „IT’sApp2you“ interessiert, darunter zehn reine Mädchenteams. 42 Teams hatten letzten Endes konkrete Konzepte für neue APPs eingereicht und sich dem Urteil einer Jury gestellt. Die zehn besten Teams, die von der Jury ausgewählt worden waren und jetzt in den beiden „Camps“ von Wissenschaftsstaatssekretärin Vera Reiß (am Freitag in Bingen) und Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann (am Samstag in Kaiserslautern) besucht werden, kommen aus Gymnasien und berufsbildenden Schulen in Bad Dürkheim, Bingen, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Mainz, Pirmasens, Rodalben und Trier. Zwei der Teams sind reine Mädchen-Teams. Die Palette der Ideen für eine neue APP reicht von dem für Schülerinnen und Schüler nahe liegenden Plan für eine „Stundenplan- und Vertretungsplan-App“ bis zu dem Plan, eine App für eine individuell gestaltbare Stadtführung zu programmieren. Der Initiator des Wettbewerbs und Leiter des Fraunhofer-Instituts IESE, Prof. Dr. Dieter Rombach, unterstreicht: „Wir möchten mit den Vorurteilen über den ,typischen, eigenbrötlerischen Informatiker‘ aufräumen und deutlich machen, dass das Informatikstudium sehr facettenreich ist und dass die IT-Branche einen reizvollen, kreativen und vielseitigen Berufsalltag bietet. Die Initiative ,IT´sAPP2you‘ ist darauf ausgerichtet, jungen Leuten einen interessanten Zugang zur Informatik zu vermitteln. Wir greifen daher ein Thema auf, mit dem sich Jugendliche fast Tag für Tag beschäftigen – und das sind nun mal APPs.“<br /><br /><i>Die Schülerinnen und Schüler in dem Spring-Camp in Bingen kommen von folgenden Schulen: </i><br /><br />Werner-Heisenberg-Gymnasium Bad Dürkheim<br />Berufliches Gymnasium an der BBS Gewerbe und Technik Trier (Mädchen-Team)<br />Stefan George-Gymnasium, Bingen am Rhein<br />BBS Gewerbe und Technik Trier<br />Carl-Bosch-Gymnasium Ludwigshafen<br /><br /><i>Die Schülerinnen und Schüler in dem Spring-Camp in Kaiserslautern kommen von folgenden Schulen:</i><br /><br />BBS Rodalben<br />BBS Pirmasens<br />Gymnasium am Rittersberg und Albert-Schweitzer-Gymnasium Kaiserslautern<br />St. Franziskus- Gymnasium Kaiserslautern (Mädchen-Team)<br />Bischöfliches Willigis-Gymnasium Mainz]]></content:encoded>
            <category>Bildung</category>
			<category>Schule</category>
			<category>Wissenschaft</category>
			
            
            <pubDate>Fri, 26 Apr 2013 12:11:00 +0200</pubDate>
        </item>
        
        <item>
            <title>Universitätsmedizin leistet hervorragende Arbeit - Dringender Handlungsbedarf bei Finanzierung deutscher Uniklinika</title>
            <link>http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/april/article/universitaetsmedizin-leistet-hervorragende-arbeit-handlungsbedarf-bei-finanzierung-deutscher-unikl/</link>
            <description>Anlässlich einer Aktuellen Stunde zur wirtschaftlichen Lage der Universitätsmedizin Mainz erklärte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen heute im rheinland-pfälzischen Landtag: „Die Mainzer Universitätsmedizin genießt einen sehr guten Ruf. Die über 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zweitgrößten rheinland-pfälzischen Arbeitgebers leisten hervorragende Arbeit. Steigende Zahlen von Patientinnen und Patienten, die eine umfassende medizinische Versorgung erhalten, sprechen hier eine eindeutige Sprache. Ebenso wie die rund 3.300 Studierenden und mehr als 650 Auszubildenden, die hier eine erstklassige Ausbildung absolvieren“, so die Ministerin und Aufsichtsratsvorsitzende des Mainzer Uniklinikums.</description>
            <content:encoded><![CDATA[Anlässlich einer Aktuellen Stunde zur wirtschaftlichen Lage der Universitätsmedizin Mainz erklärte Wissenschaftsministerin Doris Ahnen heute im rheinland-pfälzischen Landtag: „Die Mainzer Universitätsmedizin genießt einen sehr guten Ruf. Die über 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des zweitgrößten rheinland-pfälzischen Arbeitgebers leisten hervorragende Arbeit. Steigende Zahlen von Patientinnen und Patienten, die eine umfassende medizinische Versorgung erhalten, sprechen hier eine eindeutige Sprache. Ebenso wie die rund 3.300 Studierenden und mehr als 650 Auszubildenden, die hier eine erstklassige Ausbildung absolvieren“, so die Ministerin und Aufsichtsratsvorsitzende des Mainzer Uniklinikums. Verschiedene Gründe für die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation habe der Vorstand der Universitätsmedizin Mainz zuletzt im Rahmen einer Pressekonferenz im März anlässlich des aktuell beschlossenen Wirtschaftsplans für das Jahr 2013 angeführt. Konnten die Gesamterträge des Uniklinikums zwischen 2005 und 2012 noch auf zuletzt 616 Millionen Euro gesteigert werden, driften Aufwendungen und Erträge der Universitätsmedizin inzwischen stark auseinander. Erhöhte Personalkosten und ein überproportionaler Anstieg von Sachkosten sind dafür zwei Beispiele. „Die Universitätsmedizin hat zahlreiche notwendige Maßnahmen zur wirtschaftlichen Konsolidierung angekündigt, die die Landesregierung ausdrücklich unterstützt“, so Ahnen weiter. <br /><br />Angekündigt hat der Vorstand der Universitätsmedizin etwa, medizinische Leistungen, für die das Uniklinikum nicht originär zuständig ist, zum Beispiel im Bereich der Hochschulambulanzen, zu reduzieren. <br /><br />Klar sei aber auch, so Ahnen weiter, dass der Universitätsmedizin Mainz im Bereich von Forschung und Lehre, deren Finanzierung dem Wissenschaftsministerium obliege, eine solide finanzielle Grundlage gegeben sei. Ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten ließen sich hier nicht verorten. Auch darauf habe das Uniklinikum selbst mehrfach hingewiesen. Die hier aufgewendeten Mittel sind in den vergangenen Jahren moderat gestiegen. Sie beliefen sich pro Jahr auf rund 80 Millionen Euro. Hinzukommen weitere 13,5 Millionen Euro für pauschale Investitionsmittel, die etwa der Finanzierung von Großgeräten dienen. Die Finanzierung bewegt sich damit im Bundesdurchschnitt. In diesem Jahr wurde der Anteil der Mittel für Forschung und Lehre um weitere 3 Millionen Euro erhöht.<br /><br />Gleichwohl stehe das Uniklinikum vor ökonomischen Problemen – mit diesen aber keineswegs alleine da. Vielmehr seien alle 33 Universitätsklinika in Deutschland gleichsam mit der Herausforderung konfrontiert, eine einzigartige Kombination von Aufgaben bewältigen zu müssen. Hierunter fielen die Notfallversorgung von Patientinnen und Patienten und die mitunter äußerst kostenintensive Behandlung seltener Erkrankungen ebenso wie die Aus- und Weiterbildung von Medizinerinnen und Medizinern. <br /><br />Vor diesem Hintergrund haben die Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsminister von Bund und Ländern auf der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 12. April eine vom Bundesverband der Universitätsklinika in Deutschland (VUD) entfachte Debatte über die Finanzierung der Hochschulmedizin aufgegriffen. Sie sehen dringenden Handlungsbedarf und fordern einen Systemzuschlag zur Finanzierung der Universitätsklinika. Diese sollen eine zusätzliche Vergütung aus den Mitteln der Krankenversorgung erhalten. Dafür will sich die GWK auf Bundes- und Länderebene einsetzen und Gespräche mit den Gesundheitsministerinnen und -ministern aufnehmen.]]></content:encoded>
            <category>Wissenschaft</category>
			
            
            <pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:27:00 +0200</pubDate>
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