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Startseite > Bildung > Schule und Bildung > Unterrichtsversorgung > Welche Daten gibt es?

Unterrichtsversorgung/ Unterrichtsausfall - welche Daten gibt es?

Die veröffentlichten Informationen über die strukturelle Unterrichtsversorgung und über den temporären Unterrichtsausfall sind in Rheinland-Pfalz sehr transparent und so detailliert wie in kaum einem anderen Bundesland.

  1. Die Landesregierung informiert den Landtag und die Öffentlichkeit zu Beginn jedes Schuljahres über die Zahl neu eingestellter Lehrkräfte.
  2. Die allgemeinbildenden Schulen ermitteln zum jeweiligen Stichtag der Schulstatistik ihre strukturelle Unterrichtsversorgung. Die so ermittelten Ergebnisse werden vom Bildungsministerium im Spätherbst veröffentlicht. Dazu gehören die vorläufigen Schüler- und Klassenzahlen sowie ein Überblick über die "strukturelle Unterrichtsversorgung" insgesamt und in den einzelnen Schularten. 
    (vorläufige Ergebnisse Schulstatistik) 
  3. Ein Überblick über die strukturelle Unterrichtsversorgung jeder einzelnen allgemeinbildenden Schule im laufenden Schuljahr wird jeweils im Dezember dem Parlament zur Verfügung gestellt.
    (Daten zur Unterrichtsversorgung 2011/2012 - allgemeinbildende Schulen)
  4. Ähnlich wie bei den allgemeinbildenden Schulen wird über die strukturelle Unterrichtsversorgung der berufsbildenden Schulen in zwei Stufen informiert.
    (Daten zur Unterrichtsversorgung 2011/2012 - öffentliche berufsbildende Schulen)
  5. Die geprüfte endgültige Schulstatistik mit den statistisch abgesicherten Schüler- und Klassenzahlen sowie weiteren Detailanalysen wird zum Jahresanfang für die allgemeinbildenden Schulen und im Frühjahr für die berufsbildenden Schulen vom Statistischen Landesamt veröffentlicht. 
  6. In zwei Zusammenstellungen wird der temporäre Unterrichtsversorgung an den Schulen, die am Projekt  Erweiterte Selbstständigkeit (PES) teilnehmen, für das erste Schulhalbjahr und für das gesamte zurückliegende Schuljahr offengelegt.
    (PES Unterrichtsversorgung Schuljahr 2010/2011)
  7. In einer Sondererhebung wird an allen Schulen, die nicht an diesem Projekt teilnehmen, in einer repräsentativen Schulwoche auch dort der tatsächliche Unterrichtsausfall erfasst. Die Ergebnisse werden dann dem Landtag zugeleitet.
    (Sondererhebung im Schuljahr 2010/2011)

Zur Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der CDU-Landtagsfraktion wurden alle 606 weiterführenden Schulen im Land und die 68 berufsbildenden Schulen angeschrieben und um Angaben dazu gebeten, wie viele in den Stundentafeln verankerte Wochenstunden fachbezogen zum Stichtag 1.2.2012 mit der vorhandenen Zuweisung an Lehrkräften nicht abgedeckt werden können. Zudem sollten die Schulen angeben, wie viele Pflichtunterrichtsstunden in den unterschiedlichen Fächern über die Stundentafel hinaus angeboten werden. Die Ergebnisse der Abfrage finden Sie hier.