Der Lehrkräftebedarf ist von vielen Faktoren abhängig, die auch die Unterrichtsversorgung prägen (siehe: Unterrichtsversorgung – wovon wird sie beeinflusst?). Neben der Entwicklung der Schülerzahlen sowie den Veränderungen in der Schulstruktur und im pädagogischen Angebot sind dabei vor allem die Altersstruktur der aktiven Lehrerschaft und die Zahl der anstehenden Pensionierungen sowie die Ausbildungskapazitäten in Universitäten und Studienseminaren von Bedeutung.
Rheinland-Pfalz hat eine im Ländervergleich gute Altersmischung in seiner Lehrerschaft. Fast 36 Prozent aller Lehrerinnen und Lehrer hier im Land waren 2010 jünger als 40 Jahre, im Bundesdurchschnitt waren es nur 26 Prozent. Das liegt auch an der kontinuierlichen Einstellungspolitik des Landes.
Da jede und jeder bei der Wahl des Arbeitsplatzes frei ist, kann allerdings niemand ausschließen oder gar verhindern, dass es in einzelnen Fächern oder Fächerkombinationen, in bestimmten Schularten und in manchen Regionen zu Engpässen bei der Nachwuchsgewinnung kommt.
Damit das Land auch weiterhin aktuelle Planungsgrundlagen hat, wurde der Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm beauftragt, eine Prognose über den zukünftigen Lehrkräftebedarf zu erstellen.
Die Presseerklärung zur Vorstellung des Gutachtens finden Sie hier.
Eine Zusammenfassung der Kernaussagen finden Sie hier.
Im Wortlaut und im Detail können Sie das Gutachten hier nachlesen.

